Die 2-jährige Kunsttherapeutische Weiterbildung

Seminar_1

I. Die künstlerisch-kunsttherapeutische Arbeit

Dieser Teil der Weiterbildung ist der praktisch-künstlerischen Arbeit gewidmet. Es werden persönliche Ziele für die Entwicklung der eigenen kunsttherapeutischen Arbeit formuliert:

  • „Was will ich in meinem Arbeitsfeld am Ende der Weiterbildung können?“
  • „Welche Stärken und welche Schwächen erlebe ich, und was möchte ich verändern?“
  • „Wo entdecke ich gemäß meiner Charakterstruktur bestimmte Vorgehensweisen, Muster, Schemen, die mich in der Entwicklung meiner Arbeit einschränken?“

Aus diesen Fragestellungen heraus wird gezielt und fokussiert ein passendes bildnerisches Mittel ausgewählt: Stein, Holz, Ton, verschiedene Öl- und Acryl-Farben oder Zeichenwerkzeuge usw. Es werden für diese Themen im künstlerischen Prozess selbst Lösungen und Veränderungen erarbeitet.

KUNST verändert das LEBEN. Beide sind verwandte Phänomene und Gesetze.

II. Themen der Weiterbildung

In einem Bogen werden verschiedene inhaltliche Themen über die Wochenenden aufgefächert:
Anliegen ist es, das komplexe Geschehen Kunsttherapie überschaubar und be-greifbar zu machen. Es kann dadurch einer inneren Landkarte Vergleichbares entstehen. Erst die Übersicht über die einzelnen Phasen und Themen ermöglicht die Freiheit sich selbstverständlich und schöpferisch innerhalb dieser Landschaft zu bewegen.

Das bedeutet, sich als Künstler in die Kunsttherapeutischen Vorgänge hineinzustellen und sie immer bewusster und souveräner gestalten zu können.

Folgende Themen führen über praktische Übungen – musikalisch, bildnerisch, durch Bewegung, Rauminstallation … – ins eigene Nach-erleben und Überprüfen der vorgestellten Inhalte.

  • Übersicht über den lebendigen Organismus Kunsttherapie
  • Die inneren und äußeren Aufgaben des Kunsttherapeuten
  • Das Bild, das Bildhafte, die Bildbetrachtung in der Therapie
  • Das Musikalische als Weg: Stille, Klang, Nachklang
  • Urschritte der Entwicklung anhand von Kinderzeichnungen
  • Sinnesphysiologie und das Verstehen von Krankheitsbildern
  • Bewusstseinsentwicklung und das Verhältnis Tier Mensch in der Menschheitsgeschichte
  • Schöpferische Prozesse und Umgang mit Krisen
  • Die Kunst des Wahrnehmens
  • Innere Haltung und Beziehung
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